Von der Schule bis zum Ferienhaus
Windräder als Möglichkeit der Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien

Windräder gibt es in vielen verschiedenen Größen und Ausführungen. Sie sind grundsätzlich für jeden geeignet, der aktiv etwas für den Klimaschutz tun möchte. Das gilt für Privatpersonen und mittelständische Unternehmen ebenso wie für Schulen oder andere öffentliche Einrichtungen.

 

Kleinere Windräder laufen bei verhältnismäßig geringen Windgeschwindigkeiten an und haben dementsprechend weniger Leistung. Die Leistung eines Windrads ist zudem stark von den Windverhältnissen abhängig: In Burgebrach liegen die Windgeschwindigkeiten im Jahresmittel bei 3 bis 4 Metern pro Sekunde. Das Windrad auf dem Firmengelände von Ludwig Elektro- und Netzwerktechnik erzeugt rund 70 Kilowattstunden im Jahr. Es gibt aber auch viele Orte in Franken, wo die Windgeschwindigkeiten bei bis zu 7 Metern pro Sekunde liegen.

 

Dabei können die Windräder problemlos in Wohngegenden aufgestellt werden, Masten von einer Höhe bis zu 10 Metern sind nicht genehmigungspflichtig, ebenso wenig die Installation eines Windrads auf dem Dach.

 

Die Windräder können einerseits an das bestehende Stromnetz angeschlossen werden. Der Strom, der nicht verbraucht wird, wird in das öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Andererseits können Windräder auch als sogenannte Inselanlagen betrieben werden. Beispielsweise wäre ein Windrad eine sehr gute Lösung für ein Ferienhäuschen, das nicht ans Stromnetz angeschlossen ist und vielleicht sogar an einem windreichen Hanggrundstück liegt. Der nicht verbrauchte Strom kann hier in einem Batteriesystem gespeichert und bei Bedarf abgerufen werden.